St. Johanneskirche Hintersee
Eingebettet von vielen Bäumen liegt die Hinterseer Dorfkirche idyllisch in der Mitte der Ortschaft.
Der Bau der St. Johanneskirche in Hintersee begann mit einem Kurriosum: An der Stelle, an der sie errichtet werden sollte, stand eine alte Fachwerkscheune.
Um mit dem Bau der Kirche beginnen zu können, wurde die Scheune mit Rollen versehen und auf die andere Straßenseite gebracht. Dort ist sie heute noch zu sehen.
Fertiggestellt wurde die St. Johannes Kirche Jahre 1899 errichtet. Der neogotische Bau wird von einem schlanken Turm überragt. Insgesamt ist die Johanneskirche das das Dorfbild Hintersee prägendste Gebäude.
Im Inneren fällt die bunte Bemalung mit Bändern und Ornamenten auf. Diese wurden 1985 restauriert. Die Kirche hat ein hölzernes Tonnengewölbe, der Chorraum ist besonders gestaltet mit Sternenhimmel und bunten Glasfenstern.
Der Taufstein stammt aus der Erbauungszeit 1899. Die Orgel ist ein Werk der Stettiner Orgelbaufirma Grüneberg aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts.
Im Glockenstuhl befinden sich zwei Glocken, eine aus dem Jahr 1899 von der Firma Voss (Stettin), die andere eine Stahlgußglocke, die von der alten Kolonie Zopfenbeck (friederizianische Ansiedlung ab 1743) stammen soll. Sie ist nicht exakt zu datieren, jedoch deutlich älter als die Kirche.
1989/90 erhielt der Kirchturm ein neues Kupferdach.Zum 100. Geburtstag der Kirche wurde die kleine Winterkirche unterhalb der Orgelempore neu ausgemalt. Dringend notwendig sind heute Sanierungsmaßnamen an der Gebäudesubstanz.
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